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Sonntag, 18. November 2012

Über Jörg Fauser.

 "Fauser sah auf den ersten Blick aus wie ein Bankangestellter, das stimmt, aber auf den zweiten Blick sah er aus wie ein Bankangestellter, der abends ins Casino geht, und auf den dritten Blick ging er abends ins Casino mit dem Geld seiner Bank."

(Helmut Krausser über Jörg Fauser)


Montag, 7. November 2011

War is hell, Mr. Thornhill, even if it's a cold one.


"Honest women frighten me." - "Why?" - "Somehow they seem to put me at a disadvantage." - "Because you're not honest with them?" - "Exactly." (Roger O. Thornhill & Eve Kendall)

"Men like you..." - "What's wrong with men like me?" - "They don't believe in marriage." - "Oh, I've been married twice." (Eve Kendall & Roger O. Thornhill)

"I've got a job, a secretary, a mother, two ex-wives and several bartenders dependent upon me... and I don't intend to disappoint them by getting killed." (Roger O. Thornhill)

"I'm a big girl." - "Yeah, and in all the right places too." (Eve Kendall & Roger O. Thornhill)

"I've never trusted neatness. Neatness is always the result of deliberate planning." (Leonard)

(Screenshot und Zitate aus North By Northwest.)

Montag, 22. August 2011

Ein Widerspruch.

"Nicht der Ruhe wegen suchte der Einsiedler die Einsamkeit, denn wie das zufällig auf Brachland gefallene einzelne Weizenkorn sechzig Ähren bilden konnte, während das Korn auf dem Acker nur zwei hervorbrachte, weil es von Millionen anderen auf dem Boden eingeengt wurde, so konnte das Individuum, das nach einer reicheren Entwicklung als die übrigen strebte, nur in der Einöde wachsen."

(August Strindberg, in: "Am offenen Meer", S. 171)

"Man selber zu sein bedeutet, nicht jemand anderes zu sein. Und das ist alles! Aber nicht jemand anderes sein kann man nur inmitten von anderen."

(Andrzej Szczypiorski, in: "Eine Messe für die Stadt Arras", S. 139)

Montag, 13. Juni 2011

Besetzungswechsel.

"'Das Spiel ist aus!' riefen in der Schlußszene die endlich siegreichen Gegenspieler den entlarvten bösen Machthabern zu, verstellten ihnen den Weg zur Flucht oder zu den Waffen, nahmen sie fest und führten sie, ohne sie noch eines Blickes zu würdigen, in die Kulisse ab, während der Vorhang fiel. Als er dann aber zum Applaus wieder hochging, kamen die besiegten Machthaber schon Hand in Hand mit den neuen Siegern zurück, und alle verneigten sich artig vor dem Publikum, das ihnen zurief und wie von allen guten Geistern verlassen Beifall klatschte."

(Erich Fried, in: "Mein Heldenzeitalter", S. 176, "Die Tragödie")

"Wer, um frei zu sein, die Macht stürzt, übernimmt das Gegenteil der Freiheit, die Macht."

(Max Frisch, in: "Graf Öderland", S. 136)

"Alle Rechtdenkenden sind meistens nur eine einzige Person. Heute bin ich es und die Meinen, morgen bist du es und die Deinen. - Man wird dazu ernannt, oder besser, man ernennt sich dazu."

(August Strindberg, in: "Ein Traumspiel", S. 94)

Montag, 9. Mai 2011

Kommst du raus aus dem Alltag?

"Die Welt, die ihm gegeben war, mochte er nicht. Darum verließ er Welt, Menschen und sichtbare Gegenstände und begab sich in die warmen, sonnigen Länder der Antike."

(Andrzej Szczypiorski, in: "Die schöne Frau Seidenman", S. 194)

"A true feeler always brings half the entertainment along with him. His own ideas are only call'd forth by what he reads, and the vibrations within, so entirely correspond with those excited, 'tis like reading himself and not the book."

(Laurence Sterne, in einem Brief)

"No wonder that the Mythology, and Arabian Nights, and Shakespeare, and Scott's novels entertain us,--we are poets and fablers and dramatists and novelists ourselves. We are continually acting a part in a more interesting drama than any written."

(Henry David Thoreau, in: "A week on the Concord and Merrimack Rivers", S. 75)

"People say that life is the thing, but I prefer reading."

(Logan Pearsall Smith)

Montag, 18. April 2011

Kommst du mit in den Alltag?

"Hoffnung auf den Feierabend, Hoffnung auf das Wochenende, all diese lebenslängliche Hoffnung auf Ersatz, inbegriffen die jämmerliche Hoffnung auf das Jenseits, vielleicht genügte es schon, wen man den Millionen angestellter Seelen, die Tag für Tag an ihren Pulten hocken, diese Art von Hoffnung nehmen würde: - groß wäre das Entsetzen, groß die Verwandlung. Wer weiß! Die Tat, die wir Verbrechen nennen, am Ende ist sie nichts anderes als eine blutige Klage, die das Leben selbst erhebt. Gegen die Hoffnung, ja, gegen den Ersatz, gegen den Aufschub..."

(Max Frisch, in: "Graf Öderland", S. 66)

"'Alles hat nun einmal seine Vor- und Nachteile', und schon wird das Unzumutbare zumutbar - als Nachteil, der wiederum nichts als eine notwendige Eigenheit jedes Vorteils ist. Die Vorteile waren in der Regel nur mangelnde Nachteile: kein Lärm, keine Verantwortung, keine Arbeit für Fremde, kein tägliches Getrenntsein vom Haus und von den Kindern. Die tatsächlichen Nachteile wurden also durch die fehlenden aufgehoben. Alles daher nicht halb so schlimm; man wurde spielend damit fertig, im Schlaf. Nur war bei dem allem kein Ende abzusehen."

(Peter Handke, in: "Wunschloses Unglück", S. 65)

"It's a disease. Nobody thinks or feels or cares any more; nobody gets excited or believes in anything except their own comfortable little God damn mediocrity."

(Richard Yates, in: "Revolutionary Road", S. 62)

"Mit letzter Kraft klammert er sich an die Zweige, die über dem kleinen, Hochwasser führenden Fluss hängen. Der Mann sucht mit den Füßen Halt am steilen Ufer, aber die Strömung ist zu heftig. Er spürt, wie seine Hände von den nassen Blättern gleiten, betrachtet sie, als hoffe er, sie blieben auf diese Weise an ihnen haften. Sein Blick fällt auf die Armbanduhr, und er stellt mit Erstaunen fest, dass er noch keine fünf Minuten im Wasser ist. Während er gegen die Strömung kämpfte, mit Händen und Füßen um sich schlug und den treibenden Zweigen und Gegenständen auswich, hätte er schwören können, er sei schon jahrelang der Kraft des Wassers ausgesetzt. Es wäre besser, denkt er, keine Uhr zu haben, aber er kann sie nicht ablegen, er muss vielmehr zusehen, wie der schmale Zeiger ihm die Sekunden von der Zeit, die ihm noch bleibt, stiehlt, bis er zuerst einen und dann den anderen Zweig aus den Händen lässt."

(David Albahari, in: "Die Kuh ist ein einsames Tier", S. 86)

"Die Menschen, welche nur noch zu atmen vermögen, sterben niemals."

(Émile Zola, in: "Thérèse Raquin", S. 46)

Montag, 30. August 2010

Über das Schreiben.

"Der Philosophie scheint es nur um die Wahrheit zu gehen, aber vielleicht phantasiert sie, und der Literatur scheint es nur um die Phantasie zu gehen, aber vielleicht sagt sie die Wahrheit."

(Antonio Tabucchi, in: "Erklärt Pereira", S. 31)

"Meiner Ansicht nach sollte aber der Schriftsteller seinem Witz mit Skepsis und seinen Tränen mit einem Taschentuch begegnen..."

(Truman Capote, in: "Baum der Nacht", S. 169)

"Truth must of necessity be stranger than fiction, for fiction is the creation of the human mind, and therefore is congenial to it."

(G.K. Chesterton, in: "The Club Of Queer Trades", S. 80)

"Bei der Literatur ist es ja so, daß jeder glaubt, er weiß, wofür sie gut sein soll. Der, der schreibt, hat meistens ganz andere Probleme."

(Jörg Fauser, in: "Rohstoff", S. 285)

Montag, 5. Juli 2010

Meat is Murder.



"Not responding is a response - we are equally responsible for what we don't do. In the case of animal slaughter, to throw your hands in the air is to wrap your fingers around a knife handle."

(Jonathan Safran Foer, in: "Eating Animals", S. 226)

"At a typical slaughter facility, cattle are led through a chute into a knocking box - usually a large cylindrical hold through which the head pokes. The stun operator, or 'knocker', presses a large pneumatic gun between the cow's eyes. A steel bolt shoots into the cow's skull and then retracts back into the gun, usually rendering the animal unconscious or causing death. Sometimes the bolt only dazes the animal, which either remains conscious or later wakes up as it is being 'processed'. [...]
In twelve seconds or less, the knocked cow - unconscious, semi-conscious, fully conscious, or dead - moves down the line to arrive at the 'shackler', who attaches a chain around one of the hind legs and hoists the animal into the air.
From the shackler, the animal, now dangling from a leg, is mechanically moved to a 'sticker', who cuts the carotid arteries and a jugular vein in the neck. The animal is again mechanically moved to a 'bleed rail' and drained of blood for several minutes. A cow has in the neighborhood of five and a half gallons of blood, so this takes some time. Cutting the flow of blood to the animal's brain will kill it, but not instantly (which is why the animals are supposed to be unconscious). If the animal is partially conscious or improperly cut, this can restrict the flow of blood, prolonging consciousness further. 'They'd be blinking and stretching their necks from side to side, looking around, really frantic,' explained one line worker.
The cow should now be a carcass, which will move along the line to a 'head-skinner,' which is exactly what it sounds like - a stop where the skin is peeled off the head of the animal. The percentage of cattle still conscious at this stage is low but not zero. [...]
After the head-skinner, the carcass (or cow) proceeds to the 'leggers,' who cut off the lower portions of the animal's legs. 'As far as the ones that come back to life,' says a line worker, 'it looks like they're trying to climb the walls. ...And when they get to the leggers, well, the leggers don't want to wait to start working on the cow until somebody gets down there to reknock it. So they just cut off the bottom part of the leg with the clippers. When they do that, the cattle go wild, just kicking in every direction.'
The animal then proceeds to be completely skinned, eviscerated, and cut in half, at which point it finally looks like the stereotyped image of beef - hanging in freezers with eerie stillness."

(Jonathan Safran Foer, in: "Eating Animals", S. 229ff)

"Heifer whines, could be human cries,
closer comes the screaming knife.
This beautiful creature must die.
This beautiful creature must die.
A death for no reason
and death for no reason is murder."

(The Smiths, in: "Meat is Murder")

Montag, 14. Juni 2010

Émile².

"Die Unzulänglichkeit der Kinder entstammt regelmäßig und ohne Ausnahme der Unzulänglichkeit der Erwachsenen."

(Henry de Montherlant, in: "Die Junggesellen", S. 95)

"Die Kinder ertragen die Welt, die die Erwachsenen für sie aufgebaut haben, versuchen, sich ihr so gut wie möglich anzupassen; und anschließend bilden sie sie im allgemeinen nach."

(Michel Houellebecq, in: "Elementarteilchen", S. 283)

"Erinnerst du dich nicht mehr, wie es dich als kleinen Jungen empören konnte, wenn Mama besser wußte als du, was für dich gut war? Schon wieweit man das bei Kindern tun darf, ist ein wirkliches Problem. Es ist ein philosophisches Problem, aber die Philosophie kümmert sich nicht um die Kinder. Sie hat sie der Pädagogik überlassen, wo sie schlecht aufgehoben sind. Die Philosophie hat die Kinder vergessen."

(Bernhard Schlink, in: "Der Vorleser", S. 136)

"Alle Eltern wissen mehr als ihre Kinder, und alle Kinder sind klüger als ihre Eltern."

(Jonathan Safran Foer, in: "Extrem laut und unglaublich nah", S. 20)

Montag, 17. Mai 2010

Ohne Onomatopoeia Ohnmacht, oder: hätte er mal besser einen Film gedreht.

"Schrupp! Schrupp! fuhr es über uns weg. 'Hinlegen' schrie der Vizefeldwebel Ernst. Wir warfen uns ins nasse Gras. Rechts stand ein Baum, hinter dessen breiten Stamm sich Unteroffizier Pferl, unser Gruppenführer, warf. Ftt! Ftt! spuckten Schrapnelle über uns weg." (S. 62)

"S! S! Ss! fuhren die Gewehrkugeln immer näher. Sch - pramm! Granaten hinter uns. Wir mussten gleich auf der Höhe sein und duckten uns. Rechts stand ein Geschütz auf der Höhe. Kanoniere schleppten Munition, schossen. Bramm! Bramm! Schwarze Wolken rings darum. Ein Mann wurde wie aufrecht nach hinten verschoben. Vor uns schrie jemand: 'Nicht einschieben! Wir liegen schon in drei Reihen hintereinander!' S! S! Sch! - Preng, pamm! Rammsss! krachte, zischte, zirpte es. Die Franzosen lagen wahrscheinlich dicht hinter der Höhe." (S. 74)

"Sch! S! S! S! kam es von vorn und rauschte hinter. Ram! ra! Rammm! hinten im Grunde. SsSsSsSs! ging es rechts hinüber. 'St' machte Ziesche. Ich sah links drei aus dem Walde kommen. Sie gingen langsam auf unsre Höhe los. Ramm! krachte es links hinter uns in den Wald. Hatten sie uns doch schon entdeckt? Krap-parrr! Die Granate schien in einer Baumkrone krepiert zu sein." (S. 118)

(Ludwig Renn, in: "Krieg")

Montag, 10. Mai 2010

Die Kopie der Welt ist Normalität geworden.

Der Titel des Eintrags ist, dem Inhalt angemessen, ein Zitat aus der Ausstellung "Wiederkehr der Landschaft" in der Akademie der Künste, die die Spiegeleule schon vor einer halben Ewigkeit ihrer Leserschaft empfohlen hat. Neben den sehr interessant zueinander in Beziehung gesetzten Luftbildaufnahmen von Venedig und Las Vegas (die sich so betrachtet viel ähnlicher sehen als mensch glauben mag) von Alex MacLean haben mir vor allem die Zitate zum Thema Landschaft, Stadt und Mensch im Eingangsbereich der Ausstellung gefallen. Und da die Ausstellung nach dem samstäglichen Windows-Reinstallations & Ikea-Regal-Aufbaumarathons quasi das Wochenende gerettet hat, kopiere ich einfach mal fröhlich vor mich hin:

"wir sind die menschen auf den wiesen
bald sind wir die menschen unter den wiesen
und werden wiesen, und werden wald
das wird ein heiterer landaufenthalt"

(Ernst Jandl, or as he might put it: ernst jandl - a true 21st century boy)

"Ich hatte einst ein schönes Vaterland,
so sang schon der Flüchtling Heine.
Das seine stand am Rheine,
Das meine auf märkischem Sand.

Wir alle hatten einst ein (siehe oben!)
Das fraß die Pest, das ist im Sturz zerstoben.
O Röslein auf der Heide,
Dich brach die Kraftdurchfreude."

(Mascha Kaléko)







Montag, 5. April 2010

Bewegte Bilder.

"Photography is truth, and cinema is truth 24 times a second."

(Bruno Forestier, gespielt von Michel Sobor, in: "Le Petit Soldat".)

"Films are not modest. They cost too much, they take too long, and they involve too many people. They should have grand titles."

(Guido Contini, gespielt von Daniel Day-Lewis, in: "Nine", den ich als anscheinend einziger Mensch als einen ziemlich guten Film empfand - und ich bin kein großer Fan von Musicals.)

"You're Norma Desmond, used to be in silent pictures, used to be big." - "I am big. It's the pictures that got small."

(Joe Gillis & Norma Desmond, gespielt von William Holden & Gloria Swanson, im grandiosen "Sunset Blvd.")

"Only the French would house a cinema inside a palace."

(Matthew, gespielt von einem gewohnt überflüssigen Michael Pitt, im ansonsten für Filmliebhaber/-innen sehr empfehlenswerten "The Dreamers.")

"An amazing thing, film. Show women a camera and they show you their behinds."

(Paul Javal, gespielt von Michel Piccoli, in: "Le Mépris", immer noch einer meiner beiden Lieblingsfilme von Godard.)

Ein Eintrag über die Liebe zum Film kann natürlich nicht ohne das obligatorische Rätsel vonstattengehen. Wie immer gilt: richtig erratener Film = ein Keks. Die Auszahlung verläuft vorläufig virtuell.





Montag, 29. März 2010

Fauser.

"Das wäre ja nicht die dümmste Lektion, die wir aus jeder Teilnahme an der Welt lernen könnten: daß wir mit allem, was wir ändern, auch immer etwas verraten."

(Jörg Fauser, in: "Blues für Blondinen", S. 315)

"Erinnerungen an gestern sind die Texte von heute, die Asche von morgen."

(Jörg Fauser, in: "Der Strand der Städte", S. 27)

"Einem Mann die Liebe wegzunehmen war so gut wie Mord, aber mit einer Schreibmaschine konnte er ihn überleben."

(Jörg Fauser, in: "Rohstoff", S. 78)

"Man muß ein Spieler sein, sonst ist die Kunst eine Buchhaltung des Bestehenden."

(Jörg Fauser, in: "Die Tournee", S. 42)

Montag, 8. Februar 2010

Three hundredth.

"A hundredth of a second here, a hundredth of a second there - even if you put them end to end, they still only add up to one, two, perhaps three seconds, snatched from eternity."

(Robert Doisneau)

Three hundredth.

Montag, 4. Januar 2010

Weil wir Gleichungen mögen. (Und Assoziationen erst recht.)

"January, the Monday of months."

(F. Scott Fitzgerald, in: "The Beautiful and Damned", S. 61)

Halten wir also fest:
Januar = Montag

Schon früher war bekannt:
Montag = :(

Also:
Januar = :(

Und:
04.01., 11.01., 18.01. & 25.01. = :(²



Von Scotty unter Einbeziehung von Algebra und Bob Geldorf zur Cleveland Elementary in drei Schritten. Wer bietet weniger?

(Assoziationsschritte, nicht Anspruch. Da hält die Zettelwirtschaft tapfer das Zepter in die Höhe.)

Montag, 28. Dezember 2009

New York was his town, and it always would be.

"I know I don't smoke. I don't inhale because it gives you cancer, but I look so incredibly handsome with a cigarette that I can't not hold one."

"When it comes to relationships, I'm the winner of the August Strindberg Award."

"Your self-esteem is like a notch below Kafka's."

"I was thinking there must be something wrong with me because I've never had a relationship with a woman that's lasted longer than the one between Hitler and Eva Braun."

"What are you telling me, that you... you're gonna leave Emily and run away with the winner of the 'Zelda-Fitzgerald-Emotional-Maturity'-Award?"

(Isaac, gespielt von Woody Allen, in: "Manhattan".)


Dienstag, 15. Dezember 2009

Grundsätzliches.

"Ich neige zu der immer mehr um sich greifenden Auffassung, daß zur Unterhaltung Aufgeschriebenes oder auf Bühnen Vorgeführtes stutzen machen, glauben machen soll, man habe nicht recht gehört oder gesehen. Literatur - und ich bin mir der Unbescheidenheit meiner Wortwahl in diesem Zusammenhang durchaus bewußt -, Literatur muß sich auf den ersten Blick wie ein Druckfehler ausnehmen."

(Hermann Kant, in: "Gold", S. 34f)

Montag, 16. November 2009

Alles gerade ist auch nur eine Möglichkeit.

"When you start separating the people from their rivers what have you got?"

(Jack Kerouac, in: "On The Road", S. 134)

Montag, 9. November 2009

Sometimes Always.

"How old are you anyway?" - "Eighteen." - "Eighteen? Why, it was only last year you were seventeen."

(George Bailey & Mary Hatch, gespielt von James Stewart & Donna Reed, in: "It's A Wonderful Life".)

Montag, 2. November 2009

Mehr vom gleichen Scheiß.

Weil der Scheiß gleich bleibt.

"Ich legte mich in das kalte Bett und dachte, bald mußt du dir ein anderes suchen. Ein anderes Bett in einer anderen Stadt."

(Jörg Fauser, in: "Rohstoff", S. 72)

P.S.: Nein, damals im Deutsch-Leistungskurs habe ich nicht allzu viel rhetorische Stilmittel kennengelernt. Tapfer bleiben!