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Donnerstag, 19. Juli 2012

Tumble and fall.

I was bored not feeling much like anything, so I got a tumblr. Anyone who has ever heard me talk about the service may shut up now, and in return I promise to never share fonts or pictures with gradient fog or my opinion of either with you. Let me know your tumblr names and I can maybe follow yours.



Oh dear, does this mean I'll start using Twitter soon?

Montag, 31. Januar 2011

A month of movies: January.

One thing occurred to me the other day: If I'm already watching all these films, and if I'm already making notes about them - mostly for myself - I might as well post the mini-reviews here in a
vain effort to make anyone actually read this piece of accumulated drivel clogging up the Intertubes™
heroic effort to caution the world about bad movies and make the very same world aware about the good ones. Welcome to "A month in movies". *insert announcer's fanfare here, or somewhere else, or just leave it out, it's not if anybody was here to notice anyway*

The short -
Go and see: Black Swan, Another Year & Des Hommes Et Des Dieux.
Well worth watching: Tucker & Dale vs. Evil, Howl, 3, El Cuarto De Leo.
Average: Der Letzte Schöne Herbsttag, Satte Farben Vor Schwarz.
A matter of personal preferences: Loong Boonmee Raleuk Chat (Uncle Boonmee Who Can Recall His Past Lives).
If you really are into comedy: Tamara Drewe, L'Italien.
Forget about: Brothers.


The long -

Sonntag, 23. Januar 2011

Tatort, oder: Warum mein Kopf schon ganz wundgefasst ist.

"Und dann kam die Granate." Drehbuchautor/-innen, die es auch mal kontrovers probieren wollten. "Ziegenficker", aber schön tagesaktuell brisant relevant. "Das ist mir doch scheißegal, ob der ins Bett pinkelt oder ein Trauma hat." Die vor sich hin referierende Bundeswehrpsychologin, die natürlich so eine ganze Menge diagnostiziert ("theoretisch könnte das schon so passen") aber zwischen den vielen Terminen mit den humorherausgeforderten Ermittler/-innen keine Zeit für die Therapie findet. Ein bisschen hingeschissene Kommissarvergangenheit. Hier sind wirklich "alle gestört". Mit einem Tremor, "wie wir das nennen", Posttraumatische Belastungsstörung sowieso, "das ist Krieg", "das war Krieg - KRIEG!", "wir schießen ins Stammhirn", wir scheißen ins Stammhirn, und ja so weiter immer weiter, passt ja auch gerade, von wegen Kriegsdebatte und Theo von und zu und Gorch Fock, und überhaupt: Hier wird unheimlich wichtiges Fernsehen gemacht. Vor sich hin debillierend, sich im eigenen Anspruch windend, Terroregoshooter sowieso: "Code Death, Level Vier". Zoomgeräusche. Harte Sprache, um dem Thema gerecht zu werden. Der Ermittler mag gar nicht drüber nachdenken, dass "zwei so top-ausgebildete Typen mit einem Scharfschützengewehr rumrennen" und ich mag gar nicht drüber nachdenken was so top-ausgebildete Journalist/-innen morgen in den Zeitungen schreiben werden. "Sie können sich nicht vorstellen, was wir zusammen durchgemacht haben." Ihr könnt euch nicht vorstellen, was ich gerade vor dem Fernseher durchgemacht habe. "Heimatfront", my ass. "Rambo: First Blood" hat all das besser gemacht, vor knapp dreißig Jahren.

(Und klar, Matussek danach bei "Anne Will". Ich geh jetzt kotzen.)

Hiermit sei aus aktuellem Anlass die neue Rubrik "Zwei Minuten Hass" in die Welt gesetzt, Verzeihung, "geschissen".

Samstag, 22. Mai 2010

Short Cut #1: "Where Is My Romeo?".

Nachdem ich schon zuletzt auf einen sehenswerten Kurzfilm hingewiesen habe, dachte ich mir, dass das eigentlich auch öfter passieren könnte. Kurzerhand habe ich der neu geschaffenen Rubrik einen zutiefst originellen und doppelbödigen Namen gegeben, damit ich sie - sollte Arte mir endlich ein angemessenes Angebot machen - einfach in meine Fernsehsendung übernehmen kann.

Without further ado, because there obviously already is too much ado about nothing: "Where Is My Romeo?" (3:01 Minuten) vom vielleicht wichtigsten iranischen Regisseur, Abbas Kiarostami. Eine wundervolle Ode an das Medium Film, und zugleich eine Anklage der Ungleichberechtigung der Frauen, und damit auch der Liebenden, im Iran.

Montag, 13. Juli 2009

So².

Damit hier mal etwas Leben reinkommt, wäre der Montag hiermit zum Zitate-Montag erklärt.

"Es ist etwas anderes, zu Hause heimatlos zu sein als in der Fremde, wo wir in der Heimatlosigkeit ein Zuhause finden können. Aus zahllosen kleinen, individuellen Irrtümern entsteht der große, gemeinsame Irrtum. Und dieser Irrtum ist unsere einzige Wahrheit." (Imre Kertész, in: "Ich - Ein Anderer", S. 67f)

Ab Donnerstagmittag sind Ferien, und dann wird es mal wieder dringend Zeit hier raus zu kommen. Und zurück (?) mit neuen Wahrheiten.

Ansonsten:
Gehört (Radionachrichten) - gegen irgendwelche Terrorverdächtige sollen als Indizienbeweise Quittungen für "Propagandamaterial" (und Nachtsichtgeräte und, und, und) vorgebracht werden. Ich finde die Vorstellung, dass (mutmaßliche) Terrorzellen offenbar auch eine Buchhaltung haben äußerst erheiternd.
Gesehen - im Supermarkt gab es heute Morgen keine Milch. Wie soll ich denn jetzt bitte durch die Woche kommen? Die Sonne spielt aber kurzfristig Rettungsanker und macht Lust auf Lesen im Park/Garten.

Und im Ohr:
Throwing Muses - Dirty Water

So.

Na dann mal los.

Warum? Entweder bloggen oder für die Prüfung lernen.